biografie

Die Sängerin und Harfenistin Cécile wurde in der Bretagne geboren, im Finistcre, einer Landschaft, die man als das Ende der Welt bezeichnet.
Bereits in ihrer Jugend entdeckt sie die keltische Harfe. Seit jener Zeit stellt die Beziehung zu ihrer bretonischen Heimat eine der wichtigen Inspirationen für Céciles Schaffen dar.

Angeregt durch die traditionelle keltische Musik der Bretagne und der anderen keltischen Regionen entdeckt Cécile nach und nach die Kunst der Komposition für sich, wobei sie sich vor allem auf die Harfe und den Gesang konzentriert.
Céciles Interesse gilt seit jeher dem alten Liedgut, den überlieferten Melodien und der Welt der Märchen, die gemeinsam die Grundlage ihres musikalischen Universums bilden.
Ganz allein beginnt sie, sich auf der Harfe zu begleiten, sie spielt auf der Straße und in den Pubs, bis sie schließlich auf die Musiker trifft, die sie mittlerweile seit vielen Jahren auf der Bühne und im Studio begleiten. Gemeinsam schaffen sie dabei eine Mischung aus Folk und akustischer Musik, die in ein modernes, zeitgemäßes Gewand gekleidet ist.

Mit ihren ersten, selbst produzierten Alben erreicht sie ein breites Publikum, das ihre speziellen Arrangements schnell zu schätzen lernt. Auf ihren zahlreichen Reisen in der ganzen Welt tritt Cécile bei Konzerten und Festivals in Europa, Asien und in den USA auf.

2008 erscheint „SongBook Vol. 2“, Céciles erfolgreichstes Album, das sie über Nacht bei einem breiten Publikum bekannt macht. Auch der Produktionsdirektor der berühmten japanischen Ghibli-Trickfilmstudios wird nun auf sie aufmerksam. In der Folge wird Cécile damit beauftragt, die Filmmusik für den Film „Arietty, die kleine Welt der Diebe“ zu schreiben. Nach dem großen Erfolg des Films in Japan, spielen die Aufführungen nun auch in den Kinosälen anderer Länder zunehmend gute Zuschauerzahlen ein. Für die Aufnahmen der Filmmusik werden Cécile 2011 der Preis „Soundtrack des Jahres“ und eine Goldene Schallplatte in Japan verliehen.

Im Mai 2011 endlich erscheint "SongBook vol. 3 – Renaissance", ein Album, das wie die Rückkehr zu den Wurzeln klingt. Es ist viel akustischer instrumentiert als die vorherigen Alben. Cécile setzt damit Erforschung ihres ganz persönlichen pop&Folk-Universums fort, dabei immer inspiriert von der keltischen Sagenwelt und den vielfältigen Facetten des Orients.

Darüber hinaus ist es für Cécile ein wichtiges, persönliches Anliegen, die Organisation „Info Birmanie“ aktiv zu unterstützen, die sich dafür einsetzt, dass die Welt das traurige Schicksal der Menschen in Birma nicht vergisst.